Berning/Fest: Gymnasialzugang nach Leistung und Neigung

Vernichtende Ergebnisse zeigen das Scheitern des rot-roten Senats mit seiner Grundschulreform – es bleibt jeder sechste Schüler sitzen. Jetzt geht er die weiterführenden Schulen an. Da gibt es viel zu tun, jedoch wird auch hier der Ansatz, der auf der Ideologie der Gleichmacherei beruht, scheitern.

Zwei Parteien, die programmatisch das Gymnasium ablehnen, versuchen es durch die Gleichstellung mit der anderen verbleibenden Schulform, der Sekundarschule, zu entwerten. Am Sinn und Zweck des Gymnasiums, die leistungsfähigsten Schüler zur allgemeinen Hochschulreife zu führen, geht eine Gymnasialzugangsregelung, die nicht vorrangig auf dem Leistungsprinzip beruht, vorbei. Die Ersetzung der Grundschulempfehlung durch ein Beratungsgespräch schafft nur neue Bürokratie an Grundschulen. Die Ersetzung des Probehalbjahres durch ein Probejahr verlängert nur die Leidenszeit derjenigen, die am Gymnasium von vornherein überfordert sind und denen man es sich nicht durch leistungsbezogene Aufnahmekriterien zu sagen traut.

Die Idee bei überfrequentierten Schulen 30% der Schüler ohne Rücksicht auf Leistungsstand und Schulprofil auszulosen, zeigt die Geisteshaltung von Rot-rot: Die Zukunft der Kinder wird verlost. Die CDU wird diesen Frontalangriff auf die Gymnasien nicht hinnehmen.

Marion Berning & Dr. Phillip Fest,
CDU-Fraktion der BVV Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsverzeichnis
Nach oben